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Ortsverein Pansdorf e.V.

Blutspendedienst

Blutspenden dringend benötigt

Viele Menschen machen sich leider keine Gedanken darüber, ob ihre eigene Versorgung mit Blutbestandteilen im Notfall gesichert ist. Sollen doch andere sich dafür verantwortlich fühlen!

Doch die Blutspender von heute sind leider in der Minderheit und viele fallen aus Altersgründen oder wegen eigener Krankheiten als Spender aus.

Die jungen Menschen haben vielfach Angst vor einem kleinen Pieks und so kommt es immer wieder zu ernsten Engpässen bei der Versorgung mit Blutbestandteilen.

Betroffen vom Bedarf an Blut sind nicht nur die Unfallopfer, sondern vorrangig Krebspatienten oder Menschen nach Operationen. Wer von uns weiß, wann er zu den Bedürftigen gehört? Und die ständig steigenden medizinischen Möglichkeiten erhöhen den Bedarf an diesem kostbaren Saft stets weiter.

Dabei ist die Blutspende so unkompliziert und dient letztlich der eigenen Sicherheit, da die Bestimmung der Blutgruppe zeitaufwendig ist. Der Blutspende- und Unfallhilfspass spart also im Ernstfall kostbare Zeit.

Der Spendevorgang dauert ca. 10 Minuten, ist nicht schmerzhaft und wird bei uns in Pansdorf mit einem warmen Essen und einer Nachspeise belohnt. Diese Essenspause reicht, um anschließend fit den Heimweg anzutreten mit dem Gefühl, ein echter Lebensretter zu sein.

Blutspenden sollen nach dem ethischen Kodex der Internationalen Rotkreuzbewegung, der WHO und des Europarates kostenlos sein. Daran hält sich der DRK-Blutspendedienst, der als gGmbH ohnehin keine Gewinne erwirtschaften darf. Erzielte Überschüsse müssen satzungsgemäß für notwendige Investitionen und Modernisierungen eingesetzt werden. Dies überwachen die Finanzämter mit Argusaugen. Wie entstehen nun aber solche Überschüsse?

Jede Konserve verursacht derzeit Kosten in Höhe von über 120,00 € von der Entnahme, über Personalkosten, Transportkosten, Forschung und Entwicklung, Laborkosten, die Herstellung einzelner Blutpräparate bis zur Verteilung an die Krankenhäuser sowie die Abschreibungskosten für Anlagevermögen.

Einige Präparate aus Blutbestandteilen sind von den Blutspendediensten nicht herstellbar. Hier muss die Pharma-Industrie tätig werden, denn niemand wird kostbare Blutbestandteile vernichten wollen. Selbstverständlich muss der kaufende Pharmabetrieb die bis dahin entstandenen Kosten bezahlen.

Daraus ist dann der unhaltbare Vorwurf entstanden, der DRK-Blutspendedienst würde gewinnbringend Blut verkaufen. Letztlich trägt diese Falschaussage der Medien leider erheblich dazu bei, dass Menschen sich von der Blutspende distanzieren.

Wir möchten alle gesunden 18 – 68 jährigen Menschen bitten: „Fassen Sie sich ein Herz, spenden Sie erstmalig Blut, werden auch Sie damit zum Lebensretter!"

Hat man sich erst einmal überwunden, dann bleibt man sehr oft dabei und das ist dann bis zum 72. Lebensjahr möglich, gemäß dem DRK Slogan:

 

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